Fotos Wintersemester 2015/16

Semesterauftaktfestla

20.10.2015 - 21.10.2015
ESG-Haus, großer Saal
Daniel

Candlelight war gestern. Heute Buffet, lockere Sitzgruppen, viel Zeit zum Plaudern, entspanntes Beschnuppern ... für's Vorbereitungsteam gar nicht so leicht, die richtige Ordnung in den Saal zu bekommen, das richtige Licht, den richtigen Sound. Rund 60 Frohgemute trafen sich dann abends im ESG-Haus: ein Semesterauftakt in guter Laune und mit guten Gesprächen (deshalb gibt's auch nicht viele Fotos, weil Ratschen wichtiger als Knipsen).

7 Fotos

Freizeit in Burglesau

13.11.2015 - 15.11.2015

Eine Novemberfreizeit in Burglesau, mit Novemberwetter.

Mit viel Essen, Spaß, guten Gesprächen über unser Thema "Beten", neuen Leuten, singen, Gottesdienst feiern, Werwolf spielen, spazierengehen, Känguruh-Kotzen und vielem mehr.

 

13 Fotos

Besuch bei der Rum-orthodoxen Gemeinde von Antiochia in Fürth

08.11.2015 - 26.11.2015

Als eine besondere Art der Horizonterweiterung erwies sich der sehr anregende Besuch der Rum-Orthodoxen Gemeinde von Antiochia in Fürth. Nicht nur der Weihrauch entführte uns in neue und unbekannte Gefilde des Christentums, sondern auch arabische Liturgiesprache, gemischt mit Deutsch, eine völlig andere Abendmahlsfeier, Ikonen, Ikonostasen und vieles mehr.

Wir durften sowohl während des Gottesdienstes, als auch bei dem anschließenden Patronatsfest der St. Mikael Gemeinde die beeindruckende, östliche Gastfreundschaft erleben und bedanken uns herzlich dafür!

Hier der Bericht der Gemeinde über ihr Patronatsfest und ihre Besucher (also uns) und eine Präsentation, die die Geschichte der Kirche darstellt.

13 Fotos

Länderabend_Siebenbürgen

24.11.2015 - 26.11.2015

Der Länderabend dieses Semesters führte in rumänische Gegenden. Johanna, Magdalena und Moritz, die in Siebenbürgen im Urlaub waren, präsentierten die Geschichte Siebenbürgens (Sieben Burgen), die Besonderheit der Kirchenburgen und die Eindrücke, die sie aktuell von Siebenbürgen hatten. Bettina, die mehrere Monate in Siebenbürgen studiert hat, hat uns schließlich die höchst interessante kirchliche Geschichte Rumäniens und Siebenbürgens erklärt.

Vorher gab es natürlich siebenbürgisches Essen und danach noch die Möglichkeit Marianne nach ihrer Heimat und den dortigen (alten) Bräuchen auszufragen.

12 Fotos

Asylsuchende aus Heßdorf zu Gast

12.01.2016 - 13.01.2016
ESG-Haus
Julia

Der große Saal war zu klein, um alle Asylsuchenden aus Heßdorf und Hesselberg und die Gemeinde zu fassen. So gab es das syrische Essen drinnen und draußen, dazu Musik, Tanz und viele gute Gespräche!

20 Fotos

Internationales Frühstück Nicaragua

05.12.2015 - 18.01.2016
ESG-Haus

Moïses aus Nicaragua präsentierte uns ein wunderbares landestypisches Frühstück mit Bohnen und Guacamole und informierte uns ausführlich über die positiven, aber auch problematischen Seiten seines Landes.

11 Fotos

Internationales Frühstück Tunesien

16.01.2016 - 18.01.2016
ESG-Haus
Merwin William

Datteln sind die Lebensader Tunesiens, daher gibt es sie schon zum Frühstück mit Butter und Halwa gefüllt. Dazu ein süßer Mehlbrei. Khadouja erzählte viele lustige, aber auch tief traurige Geschichten über ihre Heimat.

7 Fotos

Volleyballturnier zum Semesterabschluss

05.02.2016 - 09.02.2016
16 Fotos

ökumenische Ski-Langlauf-Winterwander-Freizeit im Großen Walsertal

21.02.2016 - 27.02.2016
Großen Walsertal
27 Fotos

Sommerfreizeit Pilgern und Meer

06.09.2015 - 14.09.2015

Eine Reise an die Nordsee. Ökumenisch und städteübergreifend machten sich 17 Menschlein aus ESG und KHG Erlangen und aus der ESG Bamberg auf den Weg in den hohen Norden. Pilgerwanderung, Erholung, Watt, Fisch, Wind und Wellen und eine tolle Gemeinschaft standen auf der Agenda. Einen zusammenfassenden Bericht davon gibt es hier.

 

102 Fotos

Nacht der Lichter

17.11.2015 - 19.11.2015
KHG
15 Fotos

Erstibegrüßung

15.10.2015 - 22.10.2015
Heinrich-Lades-Halle
14 Fotos

ökumenischer Semestereröffnungsgottesdienst

13.10.2015 - 22.10.2015
16 Fotos

Ökumenisches Wissenschaftscafé mit Prof. Fred Krüger

01.12.2015 - 02.12.2015
ESG-Haus, großer Saal
Daniel

Wenn Professoren aus dem Nähkästchen plaudern.

Im Wissenschaftscafé der Studierendengemeinden Erlangen enthüllen Professorinnen und Professoren die Faszination ihrer Fachbereiche. Von Christina Hemsath.

Dienstagabend, der 1. Dezember 2015, ein Professor steht vorne im Saal. Gut 80 Studierende hören ihm zu und stellen ab und an Fragen, die er umfassend beantwortet. Eine typische Szene aus dem universitären Alltag. Doch bei genauerem Hinsehen ist etwas anders. Der Professor sitzt auf einem Sofa, neben ihm zwei Studierende, die das Gespräch moderieren. Die übrigen Studierenden sitzen an Sechser-Tischen und trinken Tee oder Kaffee. Vor ihnen stehen Teller mit Lebkuchen, Spekulatius und Mandarinen. Die Studierenden stammen aus unterschiedlichen Jahrgängen, studieren nicht die gleichen Fächer, hören aber gleichermaßen gespannt zu, was der Professor da vorne erzählt. Diese entspannte und aufmerksame Atmosphäre macht das Wissenschaftscafé der Studierendengemeinden so besonders. Jedes Semester organisieren die Evangelische Studierenden- und Hochschul-Gemeinde (ESG) und die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) so ein Gespräch zwischen einer Professorin oder einem Professor und Studierenden. Nach einer ökumenischen Andacht und einem gemeinsamen Abendessen nimmt man bei Kaffee und Tee das Gespräch mit dem Gast auf, um zu erfahren, was die Faszination dieses einen Faches ausmacht. Dieses Semester ist ein Geograph zu Gast: Prof. Dr. Fred Krüger, Inhaber des Lehrstuhls für geographische Entwicklungs- und Stadtforschung.

Weil so viele verschiedene Fachrichtungen vertreten sind, ist auch bei diesem Wissenschaftscafé die Frage nach dem Gegenstandsbereich des Faches die Einstiegsfrage: „Was macht der Geograph?“ Professor Krüger erklärt, dass Geographen ganz grundsätzlich das Verhältnis von Menschheit, Gesellschaft und Natur untersuchten, sie sich mit Umweltfragen beschäftigten, wie etwa Raubbau und dessen gesellschaftliche Folgen, und die letzten „Spezialisten fürs Ganze“ seien.

Wie die anderen bisherigen Gäste des Wissenschaftscafé, erzählt auch Prof. Krüger mit großer Leidenschaft von seinem Fachgebiet. Einer seiner Arbeitsschwerpunkte heißt „culture and disaster“ – Kultur und Katastrophe. Er beschäftigt sich damit, wie bestimmte Kulturen mit Krisen und Katastrophen umgehen. Und er untersucht in diesem Zusammenhang auch die Arbeit von Hilfsorganisationen, die dort Krisen- oder Katastrophenhilfe betreiben. Oft muss er feststellen, dass die Strukturen einer Hilfsorganisation häufig nicht zum kulturell geprägten Umgang der Einheimischen mit der Katastrophe passen. Aber er stellt fest, dass eine Beschäftigung mit dieser Diskrepanz stattfindet. So hat sich die International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies (die internationale Dachorganisation von Rotem Kreuz und Rotem Halbmond) in ihrem jährlichen „World Disasters Report“ bewusst für das Thema „culture and risk“ entschieden. Prof. Krüger ist Mitherausgeber und einer der Hauptautoren dieses Berichts.

Eine andere Frage, die gewissermaßen als Überschrift über jedem Wissenschaftscafé steht, ist, welchen Einfluss Religion auf das jeweilige Fach hat. Bei manchen ist das ganz offensichtlich, bei anderen weniger. Für den Forschungsschwerpunkt „culture and disaster“ von Prof. Krüger spielt Religion eine wichtige Rolle als Teil von Kultur. Die Kultur hat einen großen Einfluss darauf, wie Menschen mit Katastrophen umgehen; also auch die Religion. Prof. Krüger gibt ein Beispiel: Wenn ein Volk am Fuße eines Vulkans lebt, das einen Vulkanausbruch als Strafe für einen Tabubruch in der Gesellschaft interpretiert, dann wird dieses Volk sich nicht evakuieren lassen, weil es den Ausbruch und den damit verbundenen Verlust als legitime Konsequenz für sein Handeln ansieht. So fällt die Bewertung von Religion für Prof. Krüger zwiespältig aus: Einerseits ist Religion in solchen Situationen mitschuldig am Tod von Menschen, andererseits ist sie sinn- und gemeinschaftsstiftend und wirkt stabilisierend auf Gesellschaften, was grade in Krisen- und Katastrophensituationen wichtig ist.

In einem dritten Teil steht die Frage nach dem Verhältnis von Theorie und Praxis in dem jeweiligen Fach: Wie können Menschen von den Erkenntnissen der Wissenschaft profitieren? Prof. Krüger beantwortet das so: „Ich kann z.B. den Hilfsorganisationen die Augen öffnen und sagen, dass sie mehr auf die Kultur vor Ort eingehen müssen. Das ist meine Kompetenz. Beim Führen einer Hilfsorganisation habe ich keinerlei Kompetenz. Hier müssen die beiden Seiten zusammenarbeiten.“

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